Dieser Ratgeber richtet sich an Verbände, Vereine, Laufveranstalter und Unternehmen, die für eine Meisterschaft, ein Turnier, ein Jubiläum oder einen Lauf mehrere Hundert bis mehrere Tausend Medaillen bestellen. Er erklärt, wie individuelle Medaillen entstehen, was das Werkzeug festlegt, wovon die Kosten abhängen und wie Sie vom Eventtermin aus rückwärts planen.
Das Wichtigste in Kürze
- Individuelle Medaillen werden entweder mit gravierten Stahlwerkzeugen geprägt, was scharfe, münzähnliche Details ergibt, oder aus Zinklegierung gegossen, was plastische 3D-Reliefs, Durchbrüche und freie Umrisse erlaubt.
- Umriss, Relief, Vertiefungen für die Farben und die Bandbefestigung sind Teil des Werkzeugs. Legen Sie sie vor dem Muster fest, denn spätere Änderungen bedeuten meist Nacharbeit am Werkzeug.
- Die Galvanisierung ist eine dünne Schicht, selbst bei einer olympischen Goldmedaille. Nennen Sie in der Spezifikation Farbe, Oberfläche und Schichtdicke in Mikrometern.
- Im Durchschnitt dauert ein Muster 2 bis 3 Wochen und die Serienproduktion etwa 4 Wochen, je nach Komplexität und Menge. Versand und Puffer kommen hinzu.
- Unter einigen Hundert Stück ist eine Standardmedaille mit individuellem Einleger meist die bessere Wahl.
In diesem Artikel
- Das Wichtigste in Kürze
- Medaillen individuell fertigen oder aus dem Katalog kaufen?
- Wie werden individuelle Medaillen hergestellt?
- Medaillen selbst gestalten: Welche Designfragen zählen?
- Welche Galvanisierung und welche Oberfläche passen zu Ihrer Medaille?
- Wie legen Sie Band, Gravur und Verpackung fest?
- Medaillen selbst gestalten: Wovon hängen die Kosten ab?
- Wie früh sollten Sie individuelle Medaillen bestellen?
- Was gehört in die Anfrage für individuelle Medaillen?
- Fazit
Medaillen individuell fertigen oder aus dem Katalog kaufen?
Eine Standardmedaille ist ein fertiges Katalogdesign, oft mit einer Vertiefung für einen Einleger mit Ihrem Logo. Eine individuelle Medaille entsteht mit eigenem Werkzeug; Umriss, Relief, Farben und Rückseite werden für ein einziges Event gestaltet.
Standardmedaillen brauchen kein Werkzeug und passen zu kleinen Mengen, kurzen Fristen und Veranstaltungen, die sich jedes Jahr ändern. Individuelle Sportmedaillen tragen dagegen die Identität des Events im Metall, von Fußball-Medaillen für eine Meisterschaft bis zu Gedenkmedaillen zum Jubiläum, die Menschen jahrelang aufbewahren. Individuelle Medaillen brauchen mehr Zeit, weil erst ein Werkzeug gebaut und ein Muster freigegeben werden muss.
Meist entscheidet die Menge. Medaillen gehören bei Am Ball zu den vier Kernprodukten aus Metall, neben Pokalrepliken, Emaille-Pins und Schlüsselanhängern, und die Aufträge beginnen typischerweise bei rund 300 Stück. Unter einigen Hundert Stück ist eine Standardmedaille mit individuellem Einleger pro Stück meist günstiger. Die typischen Werte in diesem Ratgeber stammen von den langjährigen Partnerfabriken in Europa und Asien, die das Unternehmen auswählt, einweist und auditiert.
Wie werden individuelle Medaillen hergestellt?
Individuelle Medaillen werden entweder zwischen zwei gravierten Stahlwerkzeugen geprägt oder im Druckguss gefertigt, bei dem flüssige Zinklegierung in eine Stahlform gepresst wird. Die Prägung ergibt scharfe, münzähnliche Details, der Guss erlaubt plastische Tiefe, Durchbrüche und Umrisse, die nicht rund sind.
Geprägte Medaillen
Prägen ist das Verfahren, mit dem Münzanstalten Münzen herstellen. Die Royal Mint beschreibt in ihrer Erklärung zur Herstellung von Münzen (englisch), wie ein Motiv in Stahl graviert wird, um die Prägewerkzeuge herzustellen, und wie eine Presse die Rohlinge mit rund 60 Tonnen Druck zwischen zwei Werkzeugen prägt. Eine geprägte Medaille folgt demselben Prinzip: Ein Rohling aus Messing, Kupfer oder einem ähnlichen Metall wird zwischen dem Werkzeug für die Vorderseite und dem für die Rückseite gepresst, die Relief und Farbvertiefungen formen.
Geprägte Medaillen haben scharfe Kanten und Schriften und eignen sich für 2D-Motive. Tiefe Reliefs und Durchbrüche brauchen zusätzliche Arbeitsschritte oder Werkzeuge.
Medaillen im Zinkdruckguss
Beim Druckguss wird flüssige Zinklegierung, im Handel oft Zamak genannt, in eine Stahlform gepresst. Die International Zinc Association schreibt auf ihrer Seite zu Oberflächen von Zinkdruckguss (englisch), dass sich Zink in nahezu jede Form gießen lässt, mit definierter Oberflächenstruktur sowie eingegossenen Schriftzügen und Logos. Deshalb kann eine gegossene Medaille ein 3D-Porträt, einen Durchbruch oder eine Stadtsilhouette als Umriss tragen.
Beide Verfahren lassen sich mit Emaille, Galvanisierung und Gravur kombinieren. Die Wahl hängt von der Form ab, die Sie sich wünschen.
Medaillen selbst gestalten: Welche Designfragen zählen?
Vier Entscheidungen müssen stehen, bevor das Werkzeug gebaut wird. Es geht um das Relief, um Größe und Dicke, um Einleger oder tastbare Markierungen und um die Frage, wie die Farbe auf die Medaille kommt.
2D- oder 3D-Relief
Ein 2D-Relief arbeitet mit Ebenen: erhabene Linien und Schriften vor einem vertieften Hintergrund, in dem auch die Farbe sitzt. Ein 3D-Relief wird wie eine Skulptur modelliert, etwa als Gesicht oder Stadion, und braucht vor dem Werkzeugbau ein digitales 3D-Modell, was Zeit und Kosten erhöht. Eine plastische Vorderseite mit flacher Rückseite lässt Platz für die Gravur.
Größe und Dicke
Durchmesser und Dicke bestimmen, wie sich eine Medaille in der Hand anfühlt. Zum Vergleich: Die Medaillen der Paralympischen Spiele Paris 2024 hatten laut dem Internationalen Paralympischen Komitee (englisch) einen Durchmesser von 9 cm und waren 1,3 cm dick, die Goldmedaille wog 542 Gramm. So viel Gewicht brauchen nur wenige Events. Lassen Sie sich deshalb das fertige Gewicht Ihres Medaillendesigns nennen, bevor Sie den Entwurf freigeben.
Einleger und tastbare Markierungen
Die Medaillen der Paralympischen Spiele Paris 2024 (englisch) trugen außerdem ein Sechseck aus originalem Eisen des Eiffelturms, den Schriftzug „Paris 2024“ in Brailleschrift und Linien am Rand, an denen die Athletinnen und Athleten Gold, Silber und Bronze durch Tasten unterscheiden konnten. Solche Ideen funktionieren nur, wenn sie von Anfang an eingeplant sind: Ein Einleger braucht eine Vertiefung im Werkzeug, tastbare Markierungen gehören ins erste Artwork.
Farbe: Emaille, Druck oder Epoxidharz
Soft Enamel wird unterhalb der Metallstege eingefüllt und hinterlässt eine leicht strukturierte Oberfläche. Hard Enamel wird bis auf Höhe der Stege gefüllt und plan poliert; das macht mehr Arbeit, ergibt aber eine glattere und widerstandsfähigere Oberfläche. Unser Vergleich von Soft Enamel und Hard Enamel erklärt den Unterschied am Beispiel von Pins, und er gilt für Medaillen genauso.
Fotos und Farbverläufe werden gedruckt und unter einer klaren Epoxidharzschicht versiegelt. Bei den Partnerfabriken hinter diesem Ratgeber sind die Vertiefungen für Emaille typischerweise 0,4 bis 0,6 mm tief. Sehr kleine Farbflächen sollten Sie deshalb am Entwurf prüfen.
Welche Galvanisierung und welche Oberfläche passen zu Ihrer Medaille?
Die Galvanisierung gibt der Medaille ihre Farbe: Gold, Silber, Bronze, Kupfer oder schwarzes Nickel. Sie ist eine dünne Metallschicht auf dem Grundmetall, deshalb gehören Farbe, Oberfläche und Schichtdicke in die Spezifikation.
Selbst olympisches Gold ist eine Schicht. Die Medaillen von Milano Cortina 2026 hat die staatliche italienische Druckerei und Münzanstalt IPZS gefertigt; laut der Mitteilung des Organisationskomitees (englisch) besteht die Goldmedaille aus 500 Gramm 999er Silber und 6 Gramm Gold. Bei den Partnerfabriken hinter diesem Ratgeber liegt unter einer Deckschicht von 0,5 bis 2 Mikrometern eine Nickel-Grundschicht von 4 bis 6 Mikrometern; bei Premium-Vergoldung ist die Deckschicht bis zu 3 Mikrometer dick.
Polierte Galvanisierung glänzt, matte wirkt ruhiger, und eine antikisierte Oberfläche dunkelt die Vertiefungen ab und lässt erhabene Flächen hell, was 3D-Reliefs betont. Eine zweifarbige Galvanisierung braucht eine Abdeckung und einen zusätzlichen Arbeitsschritt.
Auch beim Nickel ist eine Entscheidung fällig. Nach der EU-Chemikalienverordnung REACH ist die Nickellässigkeit von Erzeugnissen begrenzt, die unmittelbar und länger mit der Haut in Berührung kommen sollen. Ein Entwurf der ECHA für einen Leitfaden zu dieser Beschränkung aus dem Jahr 2017 (englisch) zählt Sportmedaillen zu den Erzeugnissen, die nicht unter die Beschränkung fallen, weil der Kontakt am Tag der Siegerehrung zwar lang sein kann, sich aber selten wiederholt.
Werden Ihre Medaillen regelmäßig getragen, fragen Sie nach einer nickelfreien Grundschicht und einer Prüfung der Nickellässigkeit nach EN 1811. Unser Ratgeber zu GPSR und Nickelregeln für Metall-Pins und Schlüsselanhänger erklärt den Grenzwert.
Wie legen Sie Band, Gravur und Verpackung fest?
Band, Personalisierung und Verpackung brauchen jeweils eigene Vorlagen und Freigaben. Diese Punkte gehören in die erste Anfrage und nicht in eine E-Mail, nachdem die Medaille schon freigegeben ist.
Medaillenbänder und Befestigung
Medaillenbänder gibt es einfarbig, vollflächig bedruckt oder gewebt, in den Farben Ihres Events mit Namen und Jahreszahl. Legen Sie Breite, Länge und Befestigung fest: durch einen Schlitz in der Medaille oder mit einem Ring durch eine Öse am oberen Rand. Diese Befestigung ist Teil des Werkzeugs.
Gravur und Personalisierung
Medaillen mit Gravur werden meist auf der Rückseite gelasert, etwa mit Namen, Kategorie, Jahreszahl oder Zielzeit. Namen aus der Teilnehmerliste lassen sich vorab gravieren. Zielzeiten gibt es erst nach dem Rennen; sie werden also vor Ort oder vor einem späteren Versand graviert. Planen Sie auf der Rückseite eine glatte, freie Fläche ein und schicken Sie die Daten als eine einzige, geprüfte Tabelle.
Verpackung
Die Verpackung reicht vom Polybeutel pro Medaille bis zur Präsentationsbox, die jedes Stück teurer macht und mehr Versandvolumen braucht. Für eine Siegerehrung lohnt es sich, die Medaillen nach Kategorien verpacken und beschriften zu lassen, damit am Veranstaltungstag niemand Hunderte Stück sortieren muss.
Medaillen selbst gestalten: Wovon hängen die Kosten ab?
Der Preis richtet sich nach dem Werkzeug, der Metallmenge, der Zahl der Arbeitsschritte und der Stückzahl:
- Das Werkzeug ist ein einmaliger Kostenpunkt pro Design, und eine abweichende Rückseite braucht unter Umständen ein eigenes. Auf 300 Medaillen verteilt wiegt es pro Stück weit mehr als auf 3.000.
- Mehr Metall und eine größere galvanisierte Fläche kosten mehr, Größe und Dicke zählen also doppelt.
- 3D-Modellierung, Durchbrüche und freie Umrisse bedeuten mehr Arbeit am Werkzeug.
- Jede Emaillefarbe wird einzeln gefüllt; Hard Enamel braucht zusätzlich eine Politur, Druck eine Epoxidharzschicht.
- Dickere Vergoldung, antikisierte Oberflächen und zweifarbige Galvanisierung sind jeweils ein zusätzlicher Schritt.
- Medaillenbänder, Gravur und Boxen werden pro Stück berechnet.
- Luftfracht kostet mehr als Seefracht.
Fragen Sie nach Angeboten für zwei oder drei Stückzahlen, mit separat ausgewiesenen Werkzeugkosten. Unser Ratgeber zur Mindestbestellmenge (MOQ) und zu Stückkosten bei Merchandise zeigt, wie Sie Angebote vergleichen.
Meisterschaften kommen jede Saison wieder, und mit ihnen die Medaillenaufträge. Am Ball liefert im Rahmen einer laufenden Zusammenarbeit Medaillen und Auszeichnungen für Basketball-Events in den Mitgliedsverbänden von FIBA Europe, dazu VIP- und Pressegeschenke. Bei wiederkehrenden Events lohnt sich die Frage, wie lange die Fabrik das Werkzeug aufbewahrt. Erwägen Sie auch eine Vorderseite, die gleich bleibt, während das Jahr auf der Rückseite graviert wird.
Wie früh sollten Sie individuelle Medaillen bestellen?
Rechnen Sie vom Eventtermin aus rückwärts. Im Durchschnitt dauert ein Muster 2 bis 3 Wochen und die Serienproduktion etwa 4 Wochen, je nach Komplexität und Menge; Ihre Freigabe, der Versand und ein Puffer kommen hinzu.
Entwurf, Bemusterung und Freigabe
Ihr Produktionspartner setzt Ihr Artwork in einen digitalen Entwurf um, der Größe, Farben, Galvanisierung, Band und Verpackung zeigt. Nach Ihrer Freigabe entsteht das Werkzeug und daraus das Muster; Änderungen an Relief oder Umriss bedeuten ab diesem Punkt deshalb meist Nacharbeit am Werkzeug. Geben Sie das Muster schriftlich frei und bewahren Sie ein Exemplar als Referenz für die Produktion auf. Steht das Logo eines Sponsors oder Rechteinhabers auf der Medaille, kommt dessen Freigabezeit hinzu.
Qualitätskontrolle
Bei den Partnerfabriken hinter diesem Ratgeber werden das Rohmaterial geprüft und das Muster vor Ort kontrolliert, bevor die Serienproduktion beginnt. Geprägte Teile werden mit einer Toleranz von etwa 0,15 mm an der Außenkontur und 0,1 mm an vertieften Detaillinien gefertigt. Linien und Abstände im Artwork sollten deshalb deutlich breiter sein. Unsere Checkliste zur Qualitätskontrolle bei Metall-Merchandise zeigt, was Sie am Muster und an der fertigen Ware prüfen.
Rückwärts planen ab dem Eventtermin
Ein Beispiel: Ein Halbmarathon mit 2.400 Anmeldungen findet am Sonntag, 2. Mai 2027, statt; die Finisher-Medaillen werden in Asien gefertigt und per Seefracht geliefert. Versanddauer und Freigabewoche sind Annahmen, fragen Sie Ihren Produktionspartner deshalb nach den tatsächlichen Werten.
In diesem Beispiel muss das Muster 15 bis 16 Wochen vor dem Lauf bestellt werden. Auch die Menge dieser Finisher-Medaillen will geplant sein. Beim TCS London Marathon 2026 kamen 59.830 Läuferinnen und Läufer ins Ziel, ein Guinness-Weltrekord für die meisten Finisher eines Marathons (englisch).
Laut den FAQ des Veranstalters (englisch) entscheiden Teilnehmende an den Läufen von London Marathon Events seit 2026 schon bei der Anmeldung, ob sie eine Medaille wollen, und können ihre Wahl bis 6 Wochen vor dem Lauf ändern. Die Medaillen aus recycelter Zinklegierung bestellt der Veranstalter in großen Mengen, lässt sie per Seefracht liefern und recycelt übrig gebliebene Stücke. Ein kleinerer Lauf kann das übernehmen: Mit einer Medaillenfrage im Anmeldeformular ergibt sich die Bestellmenge aus dem Anmeldesystem, dazu kommt eine Reserve für Nachmeldungen und beschädigte Stücke.
Was gehört in die Anfrage für individuelle Medaillen?
Eine Anfrage, die diese Punkte klärt, bringt vergleichbare Angebote und weniger Musterrunden:
- Event, Datum, Lieferadresse und spätester Liefertermin
- Menge pro Variante (Gold, Silber, Bronze, Finisher, Kategorien) plus Reserve
- Verfahren, Relief und Durchbrüche
- Durchmesser, Dicke und Zielgewicht
- Artwork für Vorder- und Rückseite als Vektordateien, mit Farbreferenzen
- Farbfüllung, Galvanisierung, Oberfläche und Schichtdicke in Mikrometern
- Bandart, Maße, Artwork und Befestigung
- Gravurinhalt, Position und Datendatei
- Verpackung und Beschriftung
- nötige Freigaben und Unterlagen, etwa ein Prüfbericht zur Nickellässigkeit
Häufig gestellte Fragen
Was kosten individuelle Medaillen?
Das hängt von Größe, Verfahren, Farben, Galvanisierung, Band, Verpackung und Stückzahl ab. Ein Pauschalpreis sagt daher wenig. Fragen Sie nach Angeboten für zwei oder drei Stückzahlen mit separat ausgewiesenen Werkzeugkosten, denn der Stückpreis sinkt, je mehr Medaillen sich das Werkzeug teilen.
Wie lange dauert die Herstellung von Medaillen?
Im Durchschnitt dauert ein Muster 2 bis 3 Wochen und die Serienproduktion etwa 4 Wochen, je nach Komplexität und Menge. Rechnen Sie Freigabe, Versand und Puffer hinzu und planen Sie vom Eventtermin aus rückwärts.
Was unterscheidet geprägte Medaillen von Medaillen im Zinkdruckguss?
Geprägte Medaillen entstehen, indem ein Metallrohling zwischen gravierten Stahlwerkzeugen gepresst wird. Das ergibt scharfe Linien und Schriften. Beim Druckguss wird flüssige Zinklegierung in eine Stahlform gepresst, was 3D-Reliefs, Durchbrüche und freie Umrisse erlaubt.
Lassen sich Medaillen mit Namen oder Zielzeit gravieren?
Ja. Namen, Kategorien und Jahreszahlen lassen sich vor dem Event auf der Rückseite lasern. Zielzeiten können erst danach graviert werden, vor Ort oder vor einem späteren Versand.
Gibt es eine Mindestbestellmenge für individuelle Medaillen?
Das hängt vom Anbieter ab, weil das Werkzeug einmal bezahlt werden muss. Die Angaben in diesem Ratgeber gehen von Aufträgen ab rund 300 Stück aus. Bei kleineren Mengen ist eine Standardmedaille mit individuellem Einleger meist wirtschaftlicher.
Fazit
Medaillen selbst gestalten heißt, früh zu entscheiden. Verfahren, Relief, Umriss, Farbvertiefungen und Bandbefestigung stecken im Werkzeug, und Galvanisierung, Gravur und Verpackung gehören in dieselbe Anfrage. Rechnen Sie mit Durchschnittswerten, Versand und Puffer vom Eventtermin aus zurück und leiten Sie die Menge aus echten Anmeldedaten ab.
Wenn Sie Medaillen für eine Meisterschaft, einen Lauf oder ein Jubiläum planen, sprechen Sie mit unserem Team über Ihr Projekt.
